Am Freitag, den 14. Juli 2006 wurde in der Lokalzeitung 'Fränkischer Tag' (externer Link) ein Artikel veröffentlicht, in dem über die Verleihung der Meisterbriefe an die Absolventen der Meisterlehrgänge berichtet wird. Die Verleihung fand im Vogel Congress Center in Würzburg statt.
Unter den Absolventen befand sich unter anderem auch Christian, der zum einen seinen Meisterbrief als Kraftfahrzeugtechniker erhielt, als auch gesondert ausgezeichnet wurde, da er zu den besten Absolventen in ganz Bayern gehörte.
Im folgenden finden sie den Zeitungsartikel.

"Zweiter Frühling" für das Handwerk zeichnet sich ab

MEISTERFEIER - Die Handwerkskammer Unterfranken übergab die begehrten Briefe und zeichnete ihre Besten aus.
Kreis Haßberge — Bei einer Feierstunde in Würzburg überreichte der Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken (HWK), Walter Stoy, 192 Meistern und 23 Meisterinnen aus 18 Berufen ihren Meisterbrief. Die 37 Prüfungsbesten wurden vom Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer mit dem Meisterpreis ausgezeichnet. Stoy zollte den Meistern Respekt und Anerkennung. Welche Anstrengungen sich hinter dem handwerklichen Meistertitel verbergen, ließen die oft mehr als 1000 Unterrichtsstunden vermuten, die erforderlich seien, um sich die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Die Absolventen der Meisterlehrgänge, die in der Mehrzahl neben der normalen Arbeit stattfinden, seien ein Beispiel dafür, wie man seine Zukunft gestalten könne: "Die eigene Qualifikation in die Hand nehmen und anpacken, das ist Handwerk", sagte Stoy. Chancen seien vorhanden, machte der HWK-Präsident den jungen Meistern Mut. In vielen Betrieben stehe derzeit ein Generationswechsel bevor. Mangels Nachwuchses werde bei diesem Prozess in den nächsten Jahren jeder fünfte Betrieb in Bayern den Besitzer wechseln. Angesichts dieser Situation sei es gerade jetzt richtig, in berufliche Bildung zu investieren.
Tradition mit Zukunft
Bei der Überreichung der Meisterpreis-Urkunden der Bayerischen Staatsregierung ging Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer auf die große Tradition des vom Mittelstand geprägten heimischen Handwerks ein. Wenn der hohe Leistungsstandard trotz des rasanten technischen Fortschritts gehalten werden solle, schloss Beinhofer, sei eine beständige Wissbegierigkeit vonnöten. Nur so könne berufliche Existenz auf Dauer gesichert werden. "Geben Sie den jungen Leuten eine Chance", appellierte der Regierungspräsident an die heimische Wirtschaft. Schon in wenigen Jahren stünden den Betrieben deutlich weniger Lehrstellenbewerber zur Auswahl. Trotz teilweise schwieriger Wirtschaftssituation sei es jetzt wichtig, die Ausbildung nicht zu vernachlässigen. Dass diese berufliche Ausbildung den gleichen Stellenwert genieße wie die schulische Ausbildung, dafür sei der Meisterpreis ein Zeichen. Deutschland brauche viele Befähigungen; da bräuchten sich auch die angewandten Berufe nicht zu verstecken. Den Meisterpreis erhielten unter anderem Thorsten Ludwig (Elektrotechniker/Lendershausen), FrankHegen (Karosserie- und Fahrzeugbauer aus Ermershausen) sowie die Kraftfahrzeugtechniker Christian Frank (Knetzgau), Falk Chilian (aus dem nahen Heldburg) und Jochen Kriebel (Birnfeld).


Bildunterschrift:
Stolz präsentieren Christian Frank (Kraftfahrzeugtechniker/Knetzgau, links) und Frank Hegen (Karosserie- und Fahrzeugbauer/Ermershausen) ihre Meisterbriefe. Beide erhielten für hervorragende Prüfungsleistungen zudem die Meisterpreis-Urkunde der Staatsregierung.

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